HorseDream Bachelor-Thesis
SRH Hochschule Heidelberg

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Horse Assisted Education: Distance and Nearness

 

 

Julia Berger

Kommunikation als Schlüssel für erfolgreiches Führungsverhalten. Was Menschen von Pferden lernen können. Bachelor-Thesis zu Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts in Wirtschaftspsychologie (B.A.), SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften 2008

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Der vorliegenden Arbeit liegen zwei Hypothesen zugrunde. Zahlreiche Hinweise in den Daten deuten an, dass die aufgestellten Hypothesen weitgehend bestätigt werden können und folglich Veränderungen im Sinne der Hypothesen stattfinden.

Die erste Hypothese - Pferde geben ein direktes Feedback und ermöglichen infolgedessen den Seminarteilnehmern das eigene körpersprachliche Verhalten bewusst zu machen - kann für die Stichprobe positiv belegt werden. Pferde nehmen die kleinsten Veränderungen in der Körpersprache des Menschen wahr und reagieren darauf unmittelbar. Dieses direkte, vorurteilsfreie und ehrliche Feedback ermöglicht den Seminarteilnehmern ein Bewusstsein für das eigene körpersprachliche Verhalten zu erlangen. Aufgrund eines geringen Bewusstseins der Menschen für die zentrale Bedeutung der nonverbalen Kommunikation, ist davon auszugehen, dass in den meisten Fällen zwischen Mitarbeitern und Führungskraft keine Rückmeldung über das nonverbale Verhalten erfolgt. Das konstruktive Feedback der Pferde ermöglicht es den Individuen die Stärken und Schwächen des eigenen nonverbalen Verhaltens bewusst wahrzunehmen, um zukünftig durch kongruentes und authentisches Auftreten zwischenmenschliche Beziehungen zu verbessern (Püttjer & Schnierda, 2006).

Auch die zweite Hypothese - mit Hilfe der Pferde können Veränderungsprozesse bezüglich der nonverbalen Kommunikation initiiert werden - kann anhand der Untersuchung bestätigt werden. Veränderungen im körpersprachlichen Verhalten können dazu führen, dass Individuen glaubwürdiger, souveräner und selbstsicherer wirken. Bereits schon geringfügige Veränderungen, wie etwa die Körperhaltung oder der Tonfall, können positive Wirkungen auf andere Individuen herbeiführen und somit von  diesen Anerkennung und Sympathie erfahren (Püttjer & Schnierda 2006; Witt & Ulbrich, 2003).

 

 

 

 

 

1          Einleitung

1

1.1 Fragestellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2          Kommunikation 4
2.1 Begriffsbestimmung Kommunikation 4
2.2 Kommunikation in Abgrenzung zur Interaktion 5
2.3 Das Kommunikationsmodell nach Shanno & Weaver 5
3          Nonverbale Kommunikation 7
3.1 Begriffsbestimmungen 7
3.2 Ursprünge der nonvernalen Kommunikation 7
3.3 Kulturelle Einflüsse 8
3.4 Kommunikationskanäle 9
3.5 Die einzelnen Bereiche der nonverbalen Kommunikation 10
3.5.1 Körperbewegung 10
3.5.2 Physische Eigenschaften 13
3.5.3 Berührungsverhalten 14
3.5.4 Parasprache 15
3.5.5 Proxemik 15
3.5.6 Artefakte 18
3.5.7 Situationsabhängige Faktoren 19
3.6 Die Kommunikationsstudien von Albert Merabian 19
3.7 Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation 22
3.8 Das Zusammenwirken von verbalen und nicht verbalen Signalen 23
4          Kommunikation der Pferde 24
4.1 Das Wesen Pferd 24
4.2 Das Kommunikationssystem der Pferde 25
4.2.1 Die verschiedenen nonverbalen Mitteilungen der Pferde 26
4.2.2 Die Kommunikationskanäle von Pferden 26
4.3 Die drei Aspekte der Mensch Pferd Kommunikation 27
4.4 Die Mensch Tier Kommunikation - Unterschiede und Gemeinsamkeiten 28
5.          Kommunikation im Unternehmen 30
5.1 Begriffsbestimmungen 30
5.2 Kommunikationskanäle 31
5.2.1 Die formalen Kommunikationskanäle 31
5.2.2 Die informaelle Kommunikation 32
5.3 Die Aufgaben der internen Kommunikation in Unternehmen 32
5.4 Kommunikationsnutzen 35
5.5 Barrieren der Kommunikation 35
5.6 Verbesserung der Kommunikation durch Feedback 37
6.          Kommunikation als Führungsaufgabe 40
6.1 Begriffsbestimmungen 40
6.2 Aufgaben der Führungskraft 41
6.2.1 Mitarbeiter auswählen, beurteilen, fördern 42
6.2.2 Anstoß geben zur Problemfindung 42
6.2.3 Ziele vereinbaren und zielgerichtet führen 43
6.2.4 Planen und entscheiden 44
6.2.5 Delegieren, koordinieren, organisieren 44
6.2.6 Mitarbeiter informieren und beteiligen 44
6.2.7 Mitarbeiter Motivieren 45
6.2.8 Kontrollieren 45
6.2.9 Konsequent führen 46
6.3 Das Führungskonzept der interaktiven Führung 46
6.4 Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation im Unternehmen 49
7.          Die Erhebungsmethode wissenschaftliche
             Beobachtung
51
7.1 Begriffliche Abgrenzung 51
7.2 Quantitative und qualitative Beobachtngen 52
7.3 Die Bestandteile der Beobachtung 52
7.3.1 Der Beobachter 53
7.3.2 Die Beobachtungssituation 54
7.3.3 Erhebungsverfahren 56
7.4 Durchführung einer Beobachterstudie 58
7.5 Auswertung 60
7.6 Pretest und Gütekriterien 61
7.6.1 Der Pretest 61
7.6.2 Die Gütekriterien 61
7.7 Fehlerquellen 63
7.7.1 Fehler zu Lasten des Beobachters 63
7.7.2 Fehler zu lasten der Situation und Konzeption 63
7.7.3 Fehler aufgrund äußerer Bedinungen 64
8.          Die Methodik der Untersuchung 65
8.1 Das Unternehmen G&K HorseDream GmbH 65
8.2 Die zwei zu beobachtenden Seminarübungen 65
8.3 Erhebungsinstrument 67
8.3.1 Vorüberlegungen zur Entwicklung des Erhebungsinstruments 68
8.3.2 Entwicklung des Erhebungsinstruments 68
8.3.3 Die Kriterien des Erhebungsinstrumentes 70
8.4 Pretest 75
8.5 Durchführung der Hauptstudie 77
8.6 Operationalisierung der Variablen 78
8.7 Untersuchungsstichprobe 78
8.8 Auswertungsmethode 79
9.          Darstellung der Ergebnisse 80
9.1 Gütekriterien 80
9.1.1 Objektivität 80
9.1.2 Reliabilität 81
9.1.3 Validität 84
9.2 Quantitative Auswertung 86
9.2.1 Vorher-Nachher Vergleich Kritierum "Gang" 86
9.2.2 Vorher-Nachher Vergleich Kritierum "Blick" 87
9.2.3 Vorher-Nachher Vergleich Kritierum "Stimme" 87
9.2.4 Vorher-Nachher Vergleich Kritierum "Berührung" 88
9.3 Qulitative Auswertung 89
9.3.1 Einzelfallbeschreibung 89
9.3.2 Beschreibung Kriterium 8 91
9.3.3 Auswertung der Aufgabe 7a 95
9.3.4 Chi-Quadrat-Test-Auswertung 95
10.         Diskussion 98
10.1 Die Stichprobenauswahl 98
10.2 Das Erhebungsinstrument der Beobachtungsstudie 98
10.3 Interpretierbarkeit der gewonnenen Daten 100
10.4 Die Interpretation der Ergebnisse 100
10.4.1 Die Gütekriterien 100
10.4.2 Die Ergebnisse der T-Tests 101
10.4.3 Die Aufgabe 7a 101
10.4.4 Der Chi-Quadrat-Test 102
10.4.5 Die Einzelfallbeschreibung 103
10.4.6 Das Kriterium 8 105
10.5 Ergebnisse der Hypothesen 106
11.          Schlussbetrachtung und Ausblick 108
Literaturverzeichnis 110
Anhang A  Beobachtungsfragebögen - Hauptstudie und
               Pretest
I
Anhang B Interrater-Reliabilität V
Anhang C Chi-Quadrat-Test Kreuztabellen VI